Vorsorgebeiträge

Beiträge an die 2. Säule (inkl. Einkaufsbeiträge)

Abzugsfähig sind geleistete Zahlungen an Pensionskassen (2. Säule) inkl. Einkaufsbeiträge, soweit die deklarierten Einkünfte bei Arbeit (Haupterwerb oder/ und Nebenerwerb) nicht bereits um diese Beiträge  gekürzt worden sind. Werden Eintrittsgelder, Erhöhungsbeiträge oder Zahlungen für den Einkauf von Beitragsjahren mit der Freizügigkeitspolice oder der Kapitalzahlung einer andern Vorsorgeeinrichtung finanziert, können sie nicht abgezogen werden. Selbstständigerwerbende dürfen nur den Privatanteil der für sich selber bezahlten Beiträge abziehen (zur Abgrenzung zwischen Privatanteil und Arbeitgeberanteil sowie zum Abzug des Arbeitgeberanteils). Der Steuererklärung sind die Bescheinigung und der Vorsorgeausweis beizulegen.

Beiträge an Einrichtungen der geb. Selbstvorsorge (Säule 3a)

Als erwerbstätige Person (Männer unter 70 Jahren bzw. Frauen unter 69 Jahren) tragen Sie geleistete Prämien und Beiträge an Einrichtungen der gebundenen Selbstvorsorge hier ein:

  • Gehören Sie einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge (2. Säule) an, können Sie
    höchstens CHF 6'826 abziehen.
  • Gehören Sie keiner Einrichtung der beruflichen Vorsorge (2. Säule) an, können Sie höchstens 20 % des Erwerbseinkommens, maximal aber CHF 34'128 abziehen.

Sie dürfen nur die im Jahre 2019 bezahlten Prämien/Beiträge oder Einlagen abziehen.
Sind beide Ehegatten erwerbstätig, so können beide den Abzug beanspruchen, sofern
beide einen Vorsorgevertrag abgeschlossen haben und Beiträge an anerkannte
Formen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) leisten. Arbeitet ein Ehegatte im
Geschäftsbetrieb des anderen mit, ist ein Abzug von Beiträgen dann zulässig, wenn
die Mitarbeit die eheliche Beistandspflicht übersteigt, ein eigentliches Arbeitsverhältnis besteht und die Beiträge an die AHV, IV usw. nach den für Arbeitnehmer geltenden Regeln abgerechnet werden.

Haben Sie Fragen? Anfrage einreichen

Kommentare

Zu diesem Beitrag können keine Kommentare hinterlassen werden.